, LRVN - Stellv. Vorsitzender (Schlünzen Rüdiger)

33. Niedersächsisches Wanderrudertreffen beim RV Isenhagener Land

Ein familiäres, herzliches Wochenende im Isenhagener Land mit beeindruckenden Bildern aus der Schleuse Uelzen!

FAMILIÄR, HERZLICH UND BEEINDRUCKEND

Das wären die drei Adjektive mit denen man das niedersächsische Wanderrudertreffen in diesem Jahr beschreiben könnte.

Leider sind nur 14 Ruderer der Einladung nach Hankensbüttel zum Ruderverein Isenhagener Land gefolgt. Aber leider? Aus Teilnehmersicht hat es das Wanderrudertreffen auch zu etwas Besonderem gemacht. Denn wann kann man schon mit allen Teilnehmern gleichzeitig an einem Tisch sitzen und ein so besonderes Wochenende verbringen?

Vertreten waren die Leinebagger Hannover, der Wasser-Sport-Verein Rinteln, der Ruderverein Uelzen, der Oldenburger Ruderverein Oldenburg sowie der Wolfsburger Ruder-Club und der Ruderverein für das Große Freie Lehrte/Sehnde. Viele der Teilnehmer reisten bereits am Freitag nachmittag an. Entweder mit dem Auto, oder so wie ich mit dem Ruderboot und einer Mannschaft aus Sehnde. Wir wollten auf dem Wasserweg zum Deutsches WRT in Berlin und was liegt da näher, als nochmal kurz der Einladung nach Hankensbüttel zu folgen und einen Wochenendausflug/Abstecher auf dem Elbe-Seitenkanal zu machen. In Hankensbüttel angekommen wurden wir alle zum Kennenlernabend durch den Vorsitzenden Heiko Ernst und sein Team herzlich begrüßt. Bei Getränken, Gegrilltem und leckeren Salaten wurde bereits der erste Abend zu einem großen Wohlfühlabend und Austausch.

Am Samstagmorgen gab es dann für alle ein leckeres Frühstück aus „Melanies Küche“. Auch das war etwas Besonderes, denn aufgrund der kleinen Teilnehmerzahl war es auch hier zusammen mit dem Orgateam einfach eine große Tafel. Gemütlich und herzlich wie alles in Hankensbüttel. Dann ging es mit vier Booten auf dem Elbe-Seiten-Kanal Richtung Schleuse Uelzen. Zwei Vierer mit, ein Dreier mit und ein Einer setzen sich bei leichtem Morgendunst über dem tiefblauen Wasser in Bewegung um die ersten 20 km zur Schleuse zurückzulegen, wo uns Beeindruckendes erwartete. Angekommen in Uelzen erwarteten uns die Hankensbüttler zu einer ersten Mittagsstärkung.

Und das Highlight des Tages: wir bekamen eine Führung durch die Schleuse Uelzen. Mehr Einblicke und Wissenwertes über die Doppelschleusenanlage ist hier nach zulesen! Das neuere, aus 2006 stammende Schleusenbecken, war zur Sanierung gesperrt. Grundsätzlich wird die Schleuse Uelzen von Anderten aus 24/7 Tage die Woche fernbedient. Aufgrund der Sanierung und der Nutzung des alten Schleusenbeckens aus 1976 wird sie allerdings aktuell wieder von Uelzen aus bedient.

Zurück am Tageslicht gab es nochmal Kaffee und Kuchen bevor es wieder in die Boote ging. Zurück in Hankensbüttel gab es nach dem Frischmachen dann den ausklingenden Abend am Grillbuffet und mit ausreichend Kaltgetränken. Auch am Sonntagmorgen war das Küchenteam um Melanie wieder früh im Einsatz und zauberte abermals ein leckeres Frühstück an der großen Tafel. Sonntag morgen stand dann noch die Nachfahrt an. Wir sechs Sehnder mussten ja weiter Richtung Berlin. Auf dem Weg zurück zum Mittellandkanal wurden wir dann noch von einem Boot noch eine Weile lang begleitet bevor sich unsere Wege trennten.

Ein familiäres, herzliches Wochenende im Isenhagener Land mit beeindruckenden Bildern aus der Schleuse Uelzen!

Ein Bericht und Bilder von
Cornelia Kampmann
aus dem Ruderverein für das Große Freie e.V. Lehrte/Sehnde